Wer hat die Plattform gegründet?

Hinter Femformation stehen zwei Frauen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Beate Berger (Bea) ist Journalistin, Buchautorin und alleinerziehend mit zwei Kindern. Constanze Wilz (Conni) arbeitet als freie Journalistin, Texterin und Bloggerin. Sie hat einen Sohn.

Wie ist Femformation entstanden?

Als sie ihr Projekt ins Leben riefen, befanden sich die Gründerinnen jeweils an einem besonderen Punkt in ihrem Leben: Bea war mitten in der Scheidungsphase und Conni lebte im gerichtlich herbeigeführten Wechselmodell. Die Zwei stellten fest, wie schwierig es ist, als Frau an Informationen zu gelangen. Ihnen wurde klar, dass sie aus Unwissenheit und Angst einige schlechte Entscheidungen getroffen hatten. Vor diesem Hintergrund entwickelten sie das Konzept von Femformation.

Worum geht es bei dem Projekt?

Femformation ist eine weltweit einzigartige Info-Plattform für Frauen. Die Gründerinnen kämpfen nicht für Frauenrechte, wie es Feministinnen tun, sondern befinden sich eine Stufe davor: Sie übermitteln Frauen die Grundlagen, um ihre Rechte wahrzunehmen.

Femformation stellt kostenlose und leicht verständliche Informationen aus den Bereichen Recht, Bildung, Politik und Gesellschaft bereit. Im Alltag sind diese zum Teil nur schwer zugänglich und unverständlich formuliert oder nicht in dieser Dichte gebündelt.

Bea und Conni recherchieren, bereiten auf und stellen dieses Wissen zur Verfügung. Wie eine Art Wikipedia für Frauen.

Alleinstellungsmerkmal und Mehrwert des Projekts: Alle wichtigen Infos sind auf einer Plattform zusammengefasst. Die Art und Weise, wie Femformation Inhalte bereitstellt, ist nicht rein sachlich, sondern holt Frauen auf einer persönlichen Ebene ab und stärkt ihnen den Rücken.

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Was sind die Ziele?

Das Hauptziel von Femformation ist gesellschaftlicher Wandel durch Aufklärung. Wissen bildet die Basis für Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung. Letztere geben viele Frauen aus mangelndem Glauben an die eigene Stärke an Männer ab. Daher ist ein wichtiger Bestandteil von Femformation die Transformation hin zu einem selbstbestimmten Leben.

Wer gehört zur Zielgruppe?

Die Themenauswahl von Femformation spricht eine breite Zielgruppe von Frauen an. Eingeschlossen sind auch trans- und intersexuelle sowie nicht-binäre Personen. Viele aus der Zielgruppe wollen es besser machen als die Generationen vor ihnen. Sie haben das Bedürfnis nach einem sicheren, selbstbestimmten Leben.

Im Alltag hat ein großer Teil der Frauen keine Zeit, sich alle Infos mühsam zusammen zu suchen. Ein Hauptgrund sind familiäre und berufliche Verpflichtungen. Hinzu kommen Sorgen wegen Inflation und politischer Lage. Von diesen Aspekten ist die Zielgruppe stark geprägt. Das führt nicht nur zu einem Ohnmachtsgefühl, sondern auch dazu, sich in der freien Zeit nicht noch weiter mit „schweren Themen“ beschäftigen zu wollen.

Was bringt die Zukunft?

Femformation birgt enormes Wachstumspotenzial in alle Richtungen. Workshops, Podcasts und Youtube-Videos sind nur eine kleine Zukunftsvision dessen, was die Gründerinnen langfristig anstreben.

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